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Erfolgreiche Hessenmeisterschaften in Altengronau

Am Samstag den 4. April 2026 waren die Sommerbiathleten vom Schützenverein Altengronau Gastgeber der Hessischen Meisterschaft mit dem Kleinkalibergewehr im Sprintwettkampf.

Das Wetter war regnerisch und nicht zu kalt und trotzdem typisches Biathlonwetter bei dem Meisterschaftsauftakt der Saison 2026. Die Strecken waren anspruchsvoll und cross, jedoch an einigen Stellen auch rutschig. Die Laufrunden wurden nur unterbrochen für die zwei Schießeinlagen, im Liegend- und im Stehendanschlag. Für jede nicht getroffene Scheibe hieß es eine Strafrunde zu laufen.

Von den heimischen Biathleten waren Jana Käthner und Mathias Schink dabei. Katharina Käthner war wegen einer Verletzung in der Wettkampfleitung eingebunden.

Bei den Damen III absolvierte Jana Käthner ein solides Rennen über die Distanz von 3km. Nur im Stehendanschlag zeigte sie eine ungewohnte Schwäche mit drei Schießfehlern. Ihre Zeit im Ziel betrug 21:53 Minuten und bedeute den Sieg in ihrer Klasse.

In der Klasse der Herren III ging es für Mathias Schink vom KB Stare Mesto um den Sieg in der offenen Klasse, dabei ging es über eine Strecke von 3km. Sein Schießen war mit zwei Schießfehlern im Liegendanschlag durchwachsen, aber noch verbesserungsfähig und einem perfekten Stehendanschlag schon ganz gut. Er lief in einer Zeit von 14:53 Minuten ins Ziel und wurde Sieger in der offenen Wertung seiner Altersklasse.

Einen krönenden Abschluss der hessischen Meisterschaften bildete die Siegerehrung, bei der Meister und Platzierte ihre Medaille bekamen. Die Siegerehrung wurde von der Schützenbezirkspräsidentin Birgit Sczeburek und der Sommerbiathlonreferentin Jana Steenbock vorgenommen. Ein Dankeschön gilt allen Teilnehmern, Helfern und Unterstützern, welche diesen Wettkampf erst möglich gemacht haben. Die Teilnehmer aus 5 Bundesländern lobten die Veranstalter für die Durchführung des Wettkampfes und halfen dankenswerterweise am Ende der Veranstaltung beim Aufräumen.

Borna – immer für eine Überraschung gut

Am Samstagmorgen, den 28. März 2026, fuhr ich nach Borna zur Landesmeisterschaft im Sommerbiathlon von Sachsen im Sprint. Ich nahm als Gaststarter mit dem Kleinkalibergewehr teil. Nach dem Anschießen war meine Startzeit um 11:03 Uhr zu den 3km mit zwei Schießeinlagen angesetzt. Es musste je einmal liegend und stehend geschossen werden. Die Strecke, die steile Anstiege, Waldboden und immer wieder Richtungswechsel hat, war wie immer sehr anspruchsvoll.

Ich lief von Beginn an mein Tempo, konnte aber nicht einschätzen wie schnell ich bin, da meine Laufuhr eine Störung anzeigte. So kam ich zum ersten Schießen im Liegendanschlag und schoss vier Fehler. Nachdenklich und unzufrieden lief ich meine Strafrunden und begab mich wieder auf die Laufstrecke. Nach der Laufrunde kam ich nun zum abschließenden Stehendanschlag. Ich schoss diesmal drei Strafrunden und konnte es nicht glauben, da mein Zielbild gestimmt hatte. Nach den Strafrunden ging es zurück auf die Laufstrecke und ins Ziel. Das alles zusammen führte zu einer Laufzeit von 17:22 Minuten und zum 1. Platz in der Männer Klasse III. Bei der Sonderwertung „Wer schlägt den Deutschen Meister“, bei der jede Klasse gegen die Zeit des Deutschen Meisters der letzten DM lief, belegte ich dennoch den zweiten Platz.

Bei einen späteren Staffelwettkampf kam dann die Überraschung, ein gute aber auch schlechte gleichermaßen. Die Klappanlagen funktionierten nicht richtig bzw. teilweise gar nicht, dass hieß im Ergebnis, dass die Scheiben gar nicht fallen konnten und sich das Schießergebnis damit relativiert.

Das kommende Wochenende findet die Hessische Meisterschaft mit dem KK Gewehr im Sprint in Altengronau statt.

Erfolgreich beim Cross in Stockstadt

Bei sehr schönem frühlingshaftem Wetter startete ich am Samstag, den 7. März 2026 zu den letzten Rennen des Main Spessart Cross-Cups in Stockstadt, wieder ein Doppelstart über die Kurzstrecke von 2,8km und die Langstrecke mit einer Länge von 10 Kilometern. Da ich schon zwei Läufe der Serie gelaufen bin, war dies der Lauf um in die Gesamtwertung der Cupserie zu kommen und mit einem guten Lauf war sogar der Sieg in der Klasse M55 bei der Kurzstrecke und auch der Langstrecke möglich.

Bei der Kurzstrecke lief ich erst einmal nur mit und reihte mich hinter dem Spitzentrio ein. Es war eine Laufrunde zu laufen, ich befand mich an Position 4, am Wendepunkt wurde ich von meinen Konkurrenten um den Sieg in der Altersklasse Holger Finkelmann überholt, ich blieb aber dran. Ich lief ein schnelles Tempo, war am Anschlag und lag auf Position 6. Meine Zeit betrug im Ziel 10:52 Minuten und ich belegte den 3. Platz in meiner Klasse der M55. In der Gesamtwertung bedeutete das Platz 1, zusammen mit Holger Finkelmann.

Nach einer kurzen Pause stand dann die Langstrecke an, hier waren vier Runden zu laufen, wobei die erste eine etwas kürzere Runde war und man konnte sehr gut sehen, an welcher Stelle man sich im Feld befand. Ich hatte diesmal nicht das Glück in einer Gruppe mitlaufen zu können, jedoch versuchte ich mein Tempo zu laufen. Bis zur letzten Runde lief alles gut, auch wenn es zunehmend schwerer wurde. In der letzten Runde kämpfte ich darum das Tempo hoch zu halten. Nach 10 Kilometern war ich im Ziel und die Uhr blieb bei 42:51 Minuten stehen, das bedeutete den 12. Platz in der Gesamtwertung und Platz 2 in der Klasse M55. So gelang es mir in der Cupwertung den 1. Platz in meiner Klasse M55 zu sichern.

Damit ist die Cross Saison erst einmal vorbei und es beginnt wieder die Biathlonzeit.

Wettkampfauftakt in St. Leon

Die Saison 2026 im Sommerbiathlon begann für mich am Sonntag, denn 01.03.2026 mit einem Sprint- und einem Massenstartwettkampf im Rahmen der Kreismeisterschaft beim Schützenverein St. Leon in Baden.

Für 9 Uhr war das Anschießen terminiert, das hieß um 05:30 Uhr früh aufzustehen, um rechtzeitig am Austragungsort zu sein. Nach Anschießen, Streckenbesichtigung und Einlaufen fand ich mich an der Startlinie ein um meinen Sprintwettkampf über 3km zu absolvieren.

Nach dem Startsignal ging es auf einer ebenen Laufstrecke über eine Runde zum Schützenhaus zum Liegendschießen. Dort trafen die ersten drei Schüsse, nur die letzten beiden Scheiben wollten nicht. Nach dem Umweg über die Strafrunde hieß es zurück auf die Strecke um Tempo zu machen. Das Stehendschießen lief ebenfalls nicht so wie gewünscht, denn drei Scheiben blieben schwarz und ich musste so wieder in die Extrarunde. Die letzte Runde fiel mir etwas schwer, aber das Tempo war noch gut und nach 16:04 Minuten war ich im Ziel.

Nach dem Auslaufen und einer kurzen Pause ging es mit dem Massenstart über 5km weiter. Ich bereitete mich auf den Wettkampf vor und dann ging es auch schon los. Das Ziel war erstmal nicht zu schnell zu starten, denn die Strecke wird gefühlt mit jeder Runde schwerer, ich konnte aber gleich ein gutes Lauftempo finden und mich steigern. Das Schießergebnis war mit 2/4/1/2 Fehlern nicht so wie gewollt, aber es ist erst Anfang der Saison und es kann noch nicht alles klappen. Die Zeit im Ziel betrug 28:10 Minuten und es waren dann durch die Strafrunden mehr als die 5km geworden.

Als Ergebnis kann ich zweimal Platz 1 vermelden, da ich aber als Gaststarter lief ist eine Platzierung nebensächlich, wichtig war die Belastung unter Wettkampfbedingungen. Ein Dankeschön an den Veranstalter für die tolle Organisation.

Zwei Siege in Sulzbach beim Crosslauf der LuT Aschaffenburg

Am Sonntag, den 22.02.2026 lief ich beim Crosslauf in Sulzbach, nahe Aschaffenburg, zwei Crossläufe, einen mit ca. 3,4km und später einen weiteren mit ca. 8,5 km. Die Strecke hat so alles zu bieten was einen guten Crosslauf ausmacht: kurze knackige Anstiege, enge Kurven, eine Bergabpassage und jede Menge Wurzeln.

Los ging es um 10 Uhr mit der Kurzstrecke über 3,4km, bei der zwei Runden zu laufen waren. Von Anfang an wurde volles Tempo gelaufen, ich hielt mich sehr gut, in der zweiten Runde verlor ich bergab etwas den Anschluss und nach 14.40 Minuten erreichte ich als Gesamtvierter das Ziel. Das bedeutete den 1. Platz in der Klasse M55.

Um 12:00 Uhr begann der Hauptlauf über die Langstrecke von 5 Runden. Entgegen meines Plans erwischte ich beim Start eine schnelle Gruppe, mit der ich zunächst mitlief. Ab der dritten Runde konnte ich mich absetzen und das Tempo weiter steigern. Nach 39:31 Minuten kam ich als gesamt 10. ins Ziel und belegte in der Klasse M55 den ersten Platz. Ich war zufrieden mit meiner Leistung auf einer tollen anspruchsvollen Strecke, aber auch platt und müde.

Dem Ausrichter ist wieder mal eine gute Veranstaltung gelungen! Vielen Dank.

Schnee, Eis und Matsch getrotzt, 2 Altersklassensiege in Haibach

Am Samstag, den 7. Februar 2026 stand der Crosslauf in Haibach auf meinem Wettkampfplan, das war der erste Wettkampf nach der Absage des Crosslaufes in Sulzbach. Ich wusste, dass die Laufstrecke schwer ist, aber dieses Mal war es besonders, denn diesmal gab es mit Eis, Schnee und jeder Menge Matsch eine besondere Herausforderung.

Für mich ging es los mit der Kurzstrecke über 3,3km wobei eine kurze 1,1km lange Runde dreimal zu laufen war. Ich wollte schnell laufen, aber so richtig funktionierte es nicht, denn mal rutschte mal, mal war es sehr tiefer Boden und die Kurven waren auch speziell. Nach 14:20 Minuten war es vorbei und ich erstmal platt. Ich belegte in der Gesamtwertung den 3. Platz und gewann die Altersklasse M55, ein überraschender guter Auftakt, denn ich hatte ja noch die Langstrecke mit 9,3km vor mir.

Der 2. Wettkampf bestand aus einer 3,1 km langen Laufrunde, die zunächst bergab führte um dann gefühlte 2 km nur bergauf zu verlaufen. Die Steigungen waren von leicht bis schwierig und der Weg verlief gefühlt ständig hoch und runter bei 80 Höhenmetern pro Runde. Hier haben die Streckenposten eine sehr gute Arbeit geleistet, denn die Strecke war deutlich besser zu laufen als die der kurzen Runde.

Mit dem Startschuss reihte ich mich vorne an der Spitze ein und schon war es vorbei mit einem vorsichtigen Beginn, denn eigentlich wollte ich es etwas ruhiger angehen lassen nach der Vorbelastung. Die erste Runde verlief trotz Reinhören in den Körper ohne Probleme und das Laufen machte auf dieser Strecke sogar Spaß. Die letzten zwei Runden lief es wie gewollt und so kam ich als 12. der Gesamtwertung mit einer Zeit von 40:50 Minuten ins Ziel. Dreckig und zufrieden begab ich mich zum Auslaufen, nach dem harten Stück Arbeit. Am Ende stand ein weiterer Sieg in der Altersklasse M55 für mich auf dem Zettel. Ein großes Lob geht an den Veranstalter aus Haibach.

Erfolgreicher winterlicher Jahresbeginn beim Crosslauf in Offenbach am 10. Januar 2026

Zum Jahresauftakt stand erneut der „Suppenschüssel-Crosslauf“ in Offenbach auf dem Wettkampfplan. Obwohl es in den letzten Tagen wettertechnisch sehr wechselhaft war und bei uns jede Menge Schnee lag, gelang es dem Veranstalter trotzdem die Strecken durch die sogenannte „Suppenschüssel“, eine Mulde im Park, die mehrmals durchlaufen werden musste, wieder super herzurichten. Der Boden war dennoch sehr tief, schlammig und sehr rutschig, also Crosslaufen pur!

Pünktlich um 12:45 Uhr erfolgte der Start für den Lauf über 4km, und die Suppenschüssel musste mehrfach durchlaufen werden, immer hoch und runter. Ich kam sehr gut in den Wettkampf hinein und konnte das Tempo hochhalten, dann gab es vor mir einen Sturz und ich kam etwas aus dem Rhythmus und brauchte einen Moment um wieder meinen Lauftempo zu finden. Dann am Ende der zweiten Laufrunde musste ich etwas abreißen lassen, war aber noch in Schlagdistanz. Die Strecke kostete ordentlich Kraft und ich kam nach 17:34 Minuten ins Ziel. Ich belegte in der Gesamtwertung den 7. Platz und siegte bei den Männern der Klasse M55.

Nach einer kurzen Pause ging es für mich weiter, diesmal über 8 Kilometer, das hieß sechs Runden und sechsmal durch die Schüssel. Gleich mit dem Startschuss hängte ich mich an die Spitzengruppe ran und lief ein hohes Tempo. Ich entschied mich bald mein eigenes Tempo zu laufen, denn die Beine waren bereits schwer. Bei der Zwischenzeitnahme an km 4 lief ich eine Minute langsamer als im vorherigen Lauf, aber es folgten noch drei schwere Runden. Ich kämpfte und kam nach 37:40 Minuten als gesamt Dreizehnter ins Ziel. Zufrieden nach dem Duschen dann der Blick auf die Ergebnisliste, auch hier habe ich meine Klasse M55 gewonnen, erstaunlich mit einem deutlichen Abstand zu Platz 2. Somit gelang mir ein äußerst erfolgreicher Jahresauftakt in eine lange Crosssaison.

Perfektes Ende der Saison mit Platz 1 im Sprint

Am Wochenende vom 19. September bis 21. September 2025 startete ich bei den abschließenden Wettkämpfen des tschechischen Pokals im Sommerbiathlon in Letohrad.

Bei dem Training am Freitag, konnte ich mich mit dem Schießstand vertraut machen und auch die schöne, sehr anspruchsvolle, reine Crosslaufstrecke unter meine Füße nehmen und testen.

Am Samstag, dem 20. September fand ein Massenstartwettkampf mit den klassischen 4 Schießeinlagen statt, nach zweimal Liegendanschlag folgen zwei im Stehendanschlag. Unsere Klasse, die M46, bildete den Abschluss des Wettkampftages mit dem Start um 12:30 Uhr. Ich hatte hier die Startnummer 202 und stand als einer der Favoriten in der ersten Startreihe. Mit dem Startschuss begann für mich ein Rennen das sich ein bisschen zum Alptraum entwickeln sollte, aber eins nach dem anderen. Das Laufen lief nach Plan, es lief sogar super und so kam ich zum ersten Liegendschießen. Dort blieben drei Scheiben stehen und das war nicht der gewünschte Auftakt in den Wettkampf. Ich lief mein Tempo und konnte wieder Boden gutmachen und kam zum zweiten Liegendschießen. Dort wollten trotz Korrektur am Diopter gleich vier Scheiben nicht fallen, so dass ich diesmal gleich viermal in die Strafrunde musste. Ich war enttäuscht und kämpfte mit mir und meinem Kopf bis zum ersten Stehendschiessen. Dort versuchte ich es besser zu machen als im Liegendanschlag, nur zwei Schuss verfehlten knapp das Ziel und ich musste erneut zweimal in die Extrarunde. So lief ich weiter zum abschließenden Stehendschiessen. Ich schoss schnell und diesmal gingen erneut zwei Schuss knapp neben das Ziel. So ging ich über den erneuten Umweg der Strafrunde auf die Schlussrunden und nach 34:56 Minuten kam ich enttäuscht ins Ziel. So hatte ich mir meinen Wettkampf nicht vorgestellt, am Ende war es der 7.Platz.

Am Sonntag, den 21. September, folgte dann der letzte Wettkampf der Saison, ein klassischer Sprintwettkampf mit zwei Schießeinlagen und Einzelstarts alle 20 Sekunden. In meiner Altersklasse der Herren 46 hatten sich 20 Starter gemeldet. Ich startete mit der Nummer 219 als einer der letzten Teilnehmer meiner Klasse. Mit dem Startschuss um 10:48 Uhr fand ich auch gleich das richtige Wettkampftempo. Ich kam zum Liegendschießen, dort zeigte ich ein perfektes Schießen, alle Scheiben getroffen. Weiter ging es mit hohem Tempo, so kam ich zum Stehendschiessen. Dort ging es schnell und knapp zu, es blieben drei Scheiben schwarz, so dass ich in der Strafrunde kreiseln musste. In der Schlussrunde gab ich noch mal richtig Vollgas und stürmte den Schlussanstieg nach oben ins Ziel. Meine Zeit betrug 21:00,6 Minuten und bedeutete in der Gesamtwertung den 1.Platz in meiner Altersklasse. Ein glücklicher und perfekter Ausgang des letzten Rennens in dieser nun vergangenen Saison.

Zum Abschluss der Saison gab es noch die Auswertung im CZ-Cup Wettbewerb. Hier wurde ich Zweiter in der Gesamtwertung hinter Martin Pacner aus Beroun und vor Frantisek Rychnovsky aus Jilove. Mit meinem Team vom Klub Biatlonu Staré Město pod Landštejnem gewann ich sogar die Teamwertung in der Erwachsenenklasse vor den Klubs aus Břidličná und Trefa.

Ein besonderer Dank gilt meinem Heimatverein, dem Schützenverein Altengronau, bei dem ich regelmäßig trainiere und wir einmal im Jahr die Sommerbiathleten aus Deutschland zum Heimwettkampf begrüßen können. Somit ist die diesjährige Sommerbiathlonsaison zu Ende.

Zufrieden bei Polnischer Meisterschaft

In der Woche vom 4. bis 7. September 2025 fand in Jakuszyce die Polnische Meisterschaft im Sommerbiathlon Cross statt. Dort stand ein anspruchsvolles Wettkampfprogramm auf dem Plan mit nur einer Männerklasse ab 21 Jahren.

Nach der Anreise und dem Training am Donnerstag gab es Freitag ein Einzelwettkampf über 7km mit 4 Schießeinlagen und pro Fehlschuss einer 30 Sekunden Zeitstrafe auf die Laufzeit.

Auch diesmal war das Lauftempo von Anfang an hoch. Das Liegendschießen klappte sehr gut, ich traf alle Scheiben. Mein Lauftempo hatte ich nun gefunden, kam gut auf der Strecke zurecht und so folgte das erste Stehendschiessen. Hieran hatte ich im Training besonders gearbeitet, aber es ging nur bedingt, 3 Fehler und somit 1,5 Minuten Strafzeit, waren das Ergebnis. Das Lauftempo blieb hoch. Beim zweiten Liegendschießen blieb wiederum eine Scheibe stehen und auch das abschließende Stehendschießen brachte nochmals 2 Fehler. Im Ziel stand mit 36:20 Minuten eine gute Zeit für mich, ich belegte von 34 Teilnehmern den 25. Platz. Ein schöner Erfolg und zufrieden freute ich mich auf den Sprint am nächsten Tag.

Am Samstag, dem 6. September fand ein Sprintwettkampf mit den klassischen Einzelstarts alle 20 Sekunden statt. Meine Startzeit war um10:59:20 Uhr und so begann ich eher am Schluss des Starterfeldes. Mit dem Startzeichen ging es mit hohem Renntempo los. Beim Liegendschießen, erzielte ich 3 Treffer, so dass ich zweimal in die Strafrunde musste. Zurück auf der Laufstrecke hieß es wieder Tempo machen. Beim Stehendschiessen war ich konzentriert und trotzdem schoss ich zwei Fehler, leider kein perfektes Schießen. Nun noch einmal auf die Laufstrecke, das Tempo war hoch und ich überholte weiter fleißig Konkurrenten und kam nach 19:55 Minuten ins Ziel. Diesmal war es der 26. Platz in der offenen Wertung und ich war zufrieden, denn es war gar nicht so einfach auf dieser vom Regen aufgeweichten Strecke die jungen Sportler einzuholen.

Am Sonntag, den 7. September gab es zum Abschluss einen Massenstartwettkampf, eine Herausforderung für mich, denn zwei schnelle Wettkampftage hatte ich schon in den Beinen. Aber ich wollte auch hier eine tolle Leistung zeigen, war ich doch mit Abstand der älteste Teilnehmer bei diesen Meisterschaften. Die Laufstrecke war mittlerweile sehr tief und teilweise sehr rutschig, aber mit dem Startschuss ging es gleich voll zur Sache und ich fand mich am Ende des Starterfeldes wieder. Da ich das wusste war ich entspannt, ich konnte nur über das Schießen ein gutes Ergebnis in diesem Massenstartrennen erzielen. Mein Schießergebnis war: 2/0/0/2, also ganze vier Fehler und gerade das abschließende Stehendschießen lief etwas unglücklich. Ich kämpfte hier nicht um den Sieg, sondern um Platz 23 bis 25. Am Ende wurde es Platz 25 mit einer Zeit von 32:05 Minuten, dabei konnte ich im Zielspurt viel Boden gut machen, leider verpasste ich eine bessere Platzierung knapp. Zufrieden über eine tolle Zeit, die Mut macht für das letzte Wettkampfwochenende nächste Woche in Letohrad.

Enttäuschung bei Tschechischer Meisterschaft in Jablonec

Am Wochenende vom 29. August bis 31. August 2025 fand die tschechische Meisterschaft im Sommerbiathlon in Jablonec nad Nisou statt.

Für mich war es ein Wiedersehen der Wettkampfanlage, ich hatte gute Erinnerungen daran, dennoch war ich wieder beeindruckt vom schönen Schießstand und der extrem anspruchsvollen Laufstrecke. Bei dem Training am Freitag, konnte ich mich auf diese Gegebenheiten einstellen.

Am Samstag, dem 30. August stand ein klassischer Sprintwettkampf mit zwei Schießeinlagen und Einzelstarts alle 20 Sekunden an. In meiner Altersklasse der Herren 46 hatten sich 20 Starter gemeldet. Ich hatte die Startnummer 264 und ging als einer der letzten Teilnehmer meiner Klasse an den Start. Mit dem Startschuss um 11:09:20 Uhr fand ich auch gleich das richtige Wettkampftempo. Ich kam zum ersten Liegendschießen und wollte gut vorlegen. Es gelang mir nicht, denn es blieben zwei Scheiben stehen, so dass ich zweimal die Strafrunde laufen musste. Schnell abhaken, weiterlaufen mit meinem hohen Tempo, so kam ich zum Stehendschießen. Ich war vom Laufen platt und konnte den Anschlag überhaupt nicht stabilisieren und schoss gleich dreimal knapp daneben. Eine kleine Katstrophe für mich, aber selber schuld, denn ich war die erste Laufrunde wohl zu schnell angegangen. In der Schlussrunde gab ich noch mal richtig Vollgas und stürmte ins Ziel. Meine Zeit betrug 22:41,9 Minuten, das bedeutete in der Gesamtwertung den 4. Platz. Für mich persönlich erstmal eine kleine, wenn nicht sogar eine große Enttäuschung.

Am Sonntag, dem 31. August stand ein Einzelwettkampf mit den klassischen 4 Schießeinlagen, abwechselnd Liegend und Stehend, auf dem Plan. Die Streckenlänge betrug

7 km und für jeden Fehlschuss gab es eine Zeitstrafe von 30 Sekunden.

Unsere Klasse, die M46, bildete den Abschluss des zweiten Wettkampftages, meine Startzeit war um 12:05:00 Uhr mit der Startnummer 249. Ich hatte mir für diesen Wettkampf etwas vorgenommen und lief mit hohem Tempo los und wusste diese Laufstrecke wird brutal hart, trotzdem kam ich gut in den Wettkampf. Das erste Liegendschießen war nicht der perfekte Auftakt, denn eine Scheibe blieb schwarz und ich kassierte somit die erste Strafzeit. Mit Tempo ging es zurück auf die Laufstrecke, da lief es sehr gut. Beim ersten Stehendschießen blieben dann drei Scheiben stehen, so sammelte ich die nächsten Strafzeiten ein. Eine kleine Enttäuschung für mich, also gab ich weiter alles auf der Laufstrecke und kam zum zweiten Liegendschießen. Diesmal wollte nur ein Schuss nicht ins Ziel. Nun riskierte ich alles, hohes Tempo beim Laufen und dann kam ich zum entscheidenden abschließenden Stehendschießen. Ich baute den Anschlag auf jedoch trafen nur zwei Schüsse. Ich war gebrochen und enttäuscht, das Laufen fiel schwer, der Kopf streikte und ich lief wie ferngesteuert ins Ziel. Das hatte ich mir alles anders vorgestellt, im Training lief alles wie sollte und nun konnte ich nur den anderen Sportlern zu ihrer Leistung gratulieren. Ich war nicht in der Lage an diesem Meisterschaftswochenende meine Leistung im Laufen und speziell im Stehendanschlag abzurufen.

Im Biathlon hat man keine Zeit groß enttäuscht zu sein, denn es geht am Donnerstag bereits mit der polnischen Meisterschaft weiter, wieder Gelegenheit sich in Form zu bringen.