Medaillenlos geblieben

Am Wochenende vom 19. bis 21. Juni 2026 startete ich beim 2. CZ – Cup 2026 Sommerbiathlonwettkampf in Jilemnice in Tschechien. Dort befinden sich ein sehr schöner Biathlonschießstand und sehr gute, anspruchsvolle Laufstrecken.

Bei dem Training am Freitag, konnte ich mich mit dem Schießstand vertraut machen und konnte auch die schöne, anspruchsvolle Laufstrecke unter meine Füße nehmen und testen. Natürlich bekamen alle Teilnehmer auch wettertechnisch einen Vorgeschmack auf das Wochenende, denn die Sonne brannte am Himmel.

Am Samstag, dem 20. Juni stand dann ein Sprintwettkampf unter Staffelbedingungen auf dem Wettkampfplan, das hieß insgesamt 4km laufen mit 2 Schießeinlagen. Pro Fehlschuss musste eine Strafrunde gelaufen werden, man hatte aber pro Schießeinlage 3 Nachladepatronen wie im Staffelwettkampf. Dieser Sprintwettkampf fand mit den klassischen Einzelstarts alle 30 Sekunden statt. Meine Startzeit um11:01:30 Uhr brachte mich an das Ende des Starterfeldes in meiner Klasse M41. Zu Beginn war ich gleich mit hohem Renntempo im Wettkampf. Beim Liegendschießen patzte ich einmal und musste einmal nachladen. Zurück auf der Laufstrecke hieß es wieder Tempo machen. Am Schießstand beim Stehendschiessen war ich konzentriert und trotzdem schoss ich zwei Fehler, hier musste ich dreimal nachladen. Auf der Laufstrecke fiel es mir dann schwer das Lauftempo hoch zu halten. So kam ich nach 20:57 Minuten enttäuscht ins Ziel und belegt den 6. Platz. Das letzte Schießen und die schwache letzte Laufrunde hatten eine bessere Platzierung verhindert.

Am Sonntag, dem 21. Juni stand ein Sprintwettkampf mit Gruppenstart auf dem Wettkampfplan, das hieß insgesamt 4km laufen mit 2 Schießeinlagen.

Das Rennen begann mit hohem Lauftempo. Hier hatte ich Schwierigkeiten das hohe Tempo mitzugehen. Beim Liegendschießen blieben gleich zwei Scheiben stehen, so dass ich zweimal die Strafrunde laufen musste. Nun hieß es, das Wettkampffeeling finden und kämpfen, ich fühlte mich auf der Strecke kraftlos und fand nie mein Lauftempo. So folgte das zweite Schießen, diesmal im Stehendanschlag. Es blieb eine Scheibe schwarz und ich musste erneut in die Strafrunde, damit lag ich auf Platz 5 mit einem knappen Vorsprung auf Platz 6. Ich quälte mich auf der Schlussrunde. Im Ziel lief ich als 6. meiner Klasse ein und meine Zeit betrug 21:22 Minuten. Damit war ich überhaupt nicht zufrieden, einmal wegen des läuferischen Einbruchs und zum anderen, dass das angestrebte Podium eigentlich nicht außer Reichweite lag.

Der nächste Wettkampf sind dann die Deutschen Meisterschaften in Ruhpolding, bis dahin gilt es an den Schwachpunkten zu arbeiten und es dann dort besser zu machen.