Archiv der Kategorie: Allgemein

Überzeugender Auftritt bei Deutscher Meisterschaft

Die Deutschen Meisterschaften im Sommerbiathlon mit dem Kleinkalibergewehr vom 10. Juni bis 12. Juni 2026 in der Chiemgauarena in Ruhpolding waren der erste Saisonhöhepunkt dieser Saison.
Los ging es am Freitag mit Training und Staffelwettkämpfen mit dem Kleinkaliberwehr. Ich hatte nach dem Training frei, da ich in keiner Staffel meines Teams aus Stare Mesto aufgestellt wurde. Dafür hatte ich an diesem Nachmittag jede Menge mit Organisation und Klärung rund um das Thema Deutsche Meisterschaft und Bayerische Meisterschaft zu tun.
Für mich begann die Deutsche Meisterschaft am Samstag, den 11. Juni mit den Massenstartwettbewerben. Für meine Altersklasse, Herren III ging es hier über 5 Kilometer und es musste viermal geschossen werden, zweimal Liegend und zweimal Stehend. Unsere Klasse startete um 16:10 Uhr. Eine interessante Teilnehmerzahl mit einigen Favoriten war am Start und es ging gleich mit ordentlich Tempo los. Ich reihte mich hinter der Spitze des Feldes ein und lief zunächst mit. Das erste Liegendschießen war gleich wichtig, ich schoss 2 Fehler war aber schon auf Position 3 nach dem Absolvieren der Strafrunden. So ging ich in die zweite Laufrunde und kam zum zweiten Liegendschießen. Dort kam dann eine kleine Enttäuschung, denn diesmal lief es überhaupt nicht, es blieben drei Scheiben schwarz. Dennoch ging ich mit einem kleinen Rückstand auf Platz 2 in die dritte Laufrunde. Nun kam das erste Stehendschießen und hier hatte ich etwas Schwierigkeiten den Anschlag ruhig zu bekommen und so schoss ich zweimal vorbei und musste erneut in der Strafrunde kreiseln. Trotzdem übernahm ich die Führung mit einem kleinen Vorsprung. Das letzte Stehendschießen musste die Entscheidung bringen und ich schoss sehr schnell. Die ersten zwei Schuss trafen ins Ziel nur die letzten drei Schüsse gingen knapp vorbei. Nach den Strafrunden behielt ich die Führung und lief als Erster mit 31:10 Minuten der offenen Wertung der Deutschen Meisterschaft ins Ziel.
Am Sonntag, den 12. Juni ging es mit den Sprintwettbewerben weiter, für meine Altersklasse, Herren III ging es bei dem Sprint über 3 Kilometer und es musste zweimal geschossen werden. Alle 30 Sekunden gab es einen Start, ich war um 13:51:30 Uhr als letzter Starter an der Reihe. Ich konnte sofort mein angestrebtes Tempo laufen und halten, so dass alles bis zum ersten Liegendschießen klappte wie gedacht. Am Schießstand lief es fast nach Plan, denn es blieb nur eine Scheibe stehen, es folgte die Strafrunde, bevor ich wieder auf die Laufstrecke konnte. So hieß es bis zum Stehendschießen Tempo bolzen. Am Schießstand folgte dann eine kleine Ernüchterung, ich konnte den Anschlag nicht stabilisieren und so blieben vier! Scheiben stehen, so konnte ich erst nach den Strafrunde in die Schlussrunde gehen. Ich gab alles, denn ich wollte eine gute Platzierung erreichen und im Ziel zeigte die Uhr 16:53,5 Minuten an. Das war erneut der erste Platz in meiner Klasse, der Vorsprung auf Platz 2 betrug gerade einmal 0,8 Sekunden. Was für ein Wochenende, zwei Siege bei den Deutschen Meisterschaften in der offenen Wertung.

Meine Gratulation geht an die Deutschen Meister und den Platzierten dieser Deutschen Meisterschaft. Für mich persönlich sind es zwei sehr schöne und wertvolle Erfolge, denn deutsche Meisterschaften sind auch heute noch immer besondere Wettkämpfe.
Nun bereite ich mich auf den nächsten Saisonhöhepunkt vor, die tschechischen Meisterschaften mit dem Kleinkalibergewehr Ende August in Jablonec.

Medaillenlos geblieben

Am Wochenende vom 19. bis 21. Juni 2026 startete ich beim 2. CZ – Cup 2026 Sommerbiathlonwettkampf in Jilemnice in Tschechien. Dort befinden sich ein sehr schöner Biathlonschießstand und sehr gute, anspruchsvolle Laufstrecken.

Bei dem Training am Freitag, konnte ich mich mit dem Schießstand vertraut machen und konnte auch die schöne, anspruchsvolle Laufstrecke unter meine Füße nehmen und testen. Natürlich bekamen alle Teilnehmer auch wettertechnisch einen Vorgeschmack auf das Wochenende, denn die Sonne brannte am Himmel.

Am Samstag, dem 20. Juni stand dann ein Sprintwettkampf unter Staffelbedingungen auf dem Wettkampfplan, das hieß insgesamt 4km laufen mit 2 Schießeinlagen. Pro Fehlschuss musste eine Strafrunde gelaufen werden, man hatte aber pro Schießeinlage 3 Nachladepatronen wie im Staffelwettkampf. Dieser Sprintwettkampf fand mit den klassischen Einzelstarts alle 30 Sekunden statt. Meine Startzeit um11:01:30 Uhr brachte mich an das Ende des Starterfeldes in meiner Klasse M41. Zu Beginn war ich gleich mit hohem Renntempo im Wettkampf. Beim Liegendschießen patzte ich einmal und musste einmal nachladen. Zurück auf der Laufstrecke hieß es wieder Tempo machen. Am Schießstand beim Stehendschiessen war ich konzentriert und trotzdem schoss ich zwei Fehler, hier musste ich dreimal nachladen. Auf der Laufstrecke fiel es mir dann schwer das Lauftempo hoch zu halten. So kam ich nach 20:57 Minuten enttäuscht ins Ziel und belegt den 6. Platz. Das letzte Schießen und die schwache letzte Laufrunde hatten eine bessere Platzierung verhindert.

Am Sonntag, dem 21. Juni stand ein Sprintwettkampf mit Gruppenstart auf dem Wettkampfplan, das hieß insgesamt 4km laufen mit 2 Schießeinlagen.

Das Rennen begann mit hohem Lauftempo. Hier hatte ich Schwierigkeiten das hohe Tempo mitzugehen. Beim Liegendschießen blieben gleich zwei Scheiben stehen, so dass ich zweimal die Strafrunde laufen musste. Nun hieß es, das Wettkampffeeling finden und kämpfen, ich fühlte mich auf der Strecke kraftlos und fand nie mein Lauftempo. So folgte das zweite Schießen, diesmal im Stehendanschlag. Es blieb eine Scheibe schwarz und ich musste erneut in die Strafrunde, damit lag ich auf Platz 5 mit einem knappen Vorsprung auf Platz 6. Ich quälte mich auf der Schlussrunde. Im Ziel lief ich als 6. meiner Klasse ein und meine Zeit betrug 21:22 Minuten. Damit war ich überhaupt nicht zufrieden, einmal wegen des läuferischen Einbruchs und zum anderen, dass das angestrebte Podium eigentlich nicht außer Reichweite lag.

Der nächste Wettkampf sind dann die Deutschen Meisterschaften in Ruhpolding, bis dahin gilt es an den Schwachpunkten zu arbeiten und es dann dort besser zu machen.

Trainingslager und zum Abschluss Wettkämpfe

Vom 3. Juni bis 7. Juni 2026 war ich mit dem Sommerbiathlonteam Hessen im Trainingslager in Clausthal-Zellerfeld. Unsere Unterkunft hatten wir in der Akademie des Sports und das Training fand auf der Biathlonanlage im Zellerfelder Tal statt. Neben dem umfangreichen Biathlontraining fand am Freitag dann als ein Höhepunkt des Trainingslagers ein Lauf zum Brocken hinauf statt. Ein tolles Erlebnis für alle, sollten doch ab Samstag verschiedene Wettkämpfe auf die Teilnehmer zukommen.

Ich startete am Samstag in der Richard Schulze Biathlonarena am Sonnenberg bei Sankt Andreasberg/Harz bei der Niedersächsischen Meisterschaft im Sprint mit dem Kleinkalibergewehr. Es gab hier nur eine Herrenklasse und keine Unterteilung der Altersklassen. Los ging es mit dem Sprint über 3 Kilometer, es musste zweimal geschossen werden und es gab alle 30 Sekunden einen Start.

Ich kam gut ins Rennen und konnte mein angestrebtes Lauftempo halten, so dass alles bis zum ersten Liegendschießen klappte wie gedacht. Am Schießstand jedoch blieben zwei Scheiben stehen und ich musste zweimal in die Strafrunde, bevor ich wieder auf die Laufstrecke konnte. So hieß es bis zum Stehendschießen Tempo bolzen, am Schießstand blieben gar drei Scheiben stehen, so konnte ich erst nach den Strafrunden in die Schlussrunde gehen. Im Ziel zeigte die Uhr 16:40 Minuten an, so belegte ich eigentlich den 5. Platz hinter meinem Altersklassenkonkurrenten Gerald Zielinky aus Zerbst. Ich bekam jedoch eine 2 Minutenstrafe wegen einer nicht gelaufenen Strafrunde, denn ich hatte nach Aussagen der Kampfrichter am Schießstand 4 Fehler stehend geschossen, obwohl zwei Scheiben weiß waren. So belegte ich dann den 6.Platz.

Am Samstagnachmittag folgte der eigentliche Höhepunkt, denn da stand die Hessische Meisterschaft im Massenstart mit dem Kleinkalibergewehr auf der Biathlonanalage im Zellerfelder Tal an. Da war ich in der Organisation und in der Durchführung des Wettkampfes voll eingebunden und zusammen mit dem Sommerbiathlonteam Hessen wurde dieser Wettkampf ein voller Erfolg. Natürlich ging ich selber auch an den Start, denn die Laufstrecke war sehr anspruchsvoll und eine tolle Möglichkeit meine läuferischen Fähigkeiten zu zeigen. Mit dem Start gelang mir ein sehr gutes Rennen, denn die beiden Schießeinlagen im Liegendanschlag absolvierte ich perfekt: 10 Schuss – 10 Treffer. Das Tempo war bei sehr sommerlichen Temperaturen sehr hoch, bei dem anschließenden Stehendschießen schoss ich zweimal 2 Fehler und kam nach 32:26 Minuten als Sieger der Klasse Herren III ins Ziel. Es gab eine sehr schöne Siegerehrung und ich war geschafft und müde von den Ereignissen des Tages.

Am nächsten Tag stand erneut ein Massenstartrennen auf dem Plan, diesmal wieder in der Richard Schulze Biathlonarena am Sonnenberg bei Sankt Andreasberg/Harz. Es ging über 5 Kilometer, dass hieß für alle Teilnehmer 4 Schießeinlagen zu absolvieren und fünfmal die Crossstrecke zu durchlaufen. Die Herrenklasse startete um 12:35 Uhr und ich kam überhaupt nicht in den Wettkampf rein. Die Kraft für das Laufen fehlte, somit konnte ich kein Tempo aufnehmen und ich fühlte mich total platt. Mit meinen Schießergebnissen von 3/3/4/3 Fehlern war ich überhaupt nicht zufrieden und kämpfte trotzdem bis zum Ziel. So hieß es am Ende Platz 10 für mich, meine Zeit im Ziel betrug 32:50 Minuten.

Ein harter Wettkampf am Ende eines schönen Trainingslagers, die Glückwünsche gehen an die Sieger der Wettkämpfe. Nun geht es mit dem Training weiter und die nächsten Wettkämpfe stehen an.

Zwei Siege am Wochenende in Pilsen

Am Wochenende des 16. und 17. Mai 2026 waren in Pilsen zwei Biathlonwettkämpfe angesetzt, einmal Samstag ein Einzelwettkampf und am Sonntag ein Sprintwettkampf.

Der Schießstand und die Laufstrecke in Pilsen waren anspruchsvoll, dazu kamen wechselhafte Wetterbedingungen an beiden Tagen. Samstag startete ich aufgrund des Einzelwettkampfes über 7km mit 4 Schießeinlagen verhaltener als sonst. Das erste Schießen im Liegendanschlag brachte einen Fehler und ich handelte mir die erste Strafzeit ein. Für jeden Fehlschuss gab es 30 Sekunden Zeitaufschlag. Nun zog ich das Lauftempo immer weiter an, machte aber beim Stehendanschlag erneut zwei Schießfehler. Das Lauftempo war jetzt hoch und so kam ich zum zweiten Liegendschießen, diesmal war es ein perfektes Schießen und beim abschließenden Stehendschießen erneut ein Fehler. In der letzten Laufrunde gab ich nochmals alles und kam nach 36:04 Minuten ins Ziel, dazu kamen dann die 2 Strafminuten, so dass die Endzeit 38:04 Minuten betrug. Das war in der Klasse M41 der erste Platz mit einem großen Vorsprung auf Platz 2 und 3.

Am Sonntag stand ein Sprint über 4km mit zwei Schießeinlagen, einmal Liegend und einmal Stehend auf dem Wettkampfplan. Ich ging diesen Wettkampf zügig an, da ich um die Konkurrenz wusste. Diesmal lief es beim Liegendschießen sehr gut, es war ein perfektes Schießen. Das Tempo beim Laufen war hoch und ich konnte auf den vor mir gestarteten Biathleten auflaufen. Beim Stehendschießen war ich etwas zu ungeduldig und handelte mir zwei Fehler ein und musste somit zweimal in die Strafrunde. In der Schlussrunde gab ich nochmals alles und kam nach 21:41 Minuten ins Ziel. Da ist eindeutig noch Luft nach oben, aber ich war und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Das war der erste Platz bei den Herren 41 und lässt auf die nächsten Wettkämpfe hoffen und aufbauen.

Zweimal erfolgreich in Zerbst

Am Wochenende vom 17.4. bis zum 19.4.26 ging es nach Zerbst um einen letzten Test vor dem Saisonauftakt in Tschechien zu absolvieren.

Los ging es am Freitag mit einem Crosslauf über 6 Kilometer. Es schien die Sonne und die Temperatur war frühlingshaft, also alles perfekt für einen schönen schnellen Lauf.
Gleich nach dem Start setzte ich mich an die Spitze und schaute was da kommen mochte, aber es lief kein Läufer mit mir das hohe Tempo und somit löste ich mich vom Hauptfeld. Da es über sechs Runden ging, konnte ich sehen, dass mein Vorsprung immer größer wurde. So gewann ich überlegen diesen Crosslauf, ich war mit meiner Leistung von 24:34 Minuten zufrieden und meine Klasse der M55 gewann ich souverän.

Am Sonntag hieß es dann Crossbiathlon und zwar ein Einzelwettkampf über 5 Kilometer mit vier Schießeinlagen und pro Fehler gab es eine Strafzeit von 30 Sekunden. Hier wollte ich besonders am Schießstand sauber arbeiten, um möglichst wenige Strafzeiten zu erhalten.
Da es ein Einzelstart war konnte ich mein eigenes hohes Lauftempo laufen. Beim ersten Liegendschießen war ich etwas unkonzentriert und ließ zwei Scheiben stehen und schon ging es wieder auf die Laufrunde. Beim ersten Stehendschießen hatte ich dann Probleme und ließ erneut zwei Scheiben stehen. Beim zweiten Liegendschießen war ich hochkonzentriert und wollte die Null, jedoch blieb die letzte Scheibe stehen. Das abschließende Stehendschießen war dann schwer, die Beine wurden müde und es kam Wind auf und so blieben dann unnötiger Weise vier Schieben stehen. Nach einer beherzten Schlussrunde blieb die Uhr bei 26:04 Minuten stehen und ich war im Ziel nicht ganz zufrieden, denn das Stehendschießen entsprach so gar nicht meinen Vorstellungen. So kamen dann noch 4:30 Minuten an Strafzeit dazu und die Endzeit betrug 30:34 Minuten. Das war mit Abstand die beste Laufzeit des Wettkampfes und ich siegte deutlich trotz der vielen Schießfehler in der Herren Altersklasse III.

Dann gilt es nächste Woche beim Auftakt in Tschechien die Fehler abzustellen und einen sehr guten Wettkampf zu machen.

Erfolgreiche Hessenmeisterschaften in Altengronau

Am Samstag den 4. April 2026 waren die Sommerbiathleten vom Schützenverein Altengronau Gastgeber der Hessischen Meisterschaft mit dem Kleinkalibergewehr im Sprintwettkampf.

Das Wetter war regnerisch und nicht zu kalt und trotzdem typisches Biathlonwetter bei dem Meisterschaftsauftakt der Saison 2026. Die Strecken waren anspruchsvoll und cross, jedoch an einigen Stellen auch rutschig. Die Laufrunden wurden nur unterbrochen für die zwei Schießeinlagen, im Liegend- und im Stehendanschlag. Für jede nicht getroffene Scheibe hieß es eine Strafrunde zu laufen.

Von den heimischen Biathleten waren Jana Käthner und Mathias Schink dabei. Katharina Käthner war wegen einer Verletzung in der Wettkampfleitung eingebunden.

Bei den Damen III absolvierte Jana Käthner ein solides Rennen über die Distanz von 3km. Nur im Stehendanschlag zeigte sie eine ungewohnte Schwäche mit drei Schießfehlern. Ihre Zeit im Ziel betrug 21:53 Minuten und bedeute den Sieg in ihrer Klasse.

In der Klasse der Herren III ging es für Mathias Schink vom KB Stare Mesto um den Sieg in der offenen Klasse, dabei ging es über eine Strecke von 3km. Sein Schießen war mit zwei Schießfehlern im Liegendanschlag durchwachsen, aber noch verbesserungsfähig und einem perfekten Stehendanschlag schon ganz gut. Er lief in einer Zeit von 14:53 Minuten ins Ziel und wurde Sieger in der offenen Wertung seiner Altersklasse.

Einen krönenden Abschluss der hessischen Meisterschaften bildete die Siegerehrung, bei der Meister und Platzierte ihre Medaille bekamen. Die Siegerehrung wurde von der Schützenbezirkspräsidentin Birgit Sczeburek und der Sommerbiathlonreferentin Jana Steenbock vorgenommen. Ein Dankeschön gilt allen Teilnehmern, Helfern und Unterstützern, welche diesen Wettkampf erst möglich gemacht haben. Die Teilnehmer aus 5 Bundesländern lobten die Veranstalter für die Durchführung des Wettkampfes und halfen dankenswerterweise am Ende der Veranstaltung beim Aufräumen.

Borna – immer für eine Überraschung gut

Am Samstagmorgen, den 28. März 2026, fuhr ich nach Borna zur Landesmeisterschaft im Sommerbiathlon von Sachsen im Sprint. Ich nahm als Gaststarter mit dem Kleinkalibergewehr teil. Nach dem Anschießen war meine Startzeit um 11:03 Uhr zu den 3km mit zwei Schießeinlagen angesetzt. Es musste je einmal liegend und stehend geschossen werden. Die Strecke, die steile Anstiege, Waldboden und immer wieder Richtungswechsel hat, war wie immer sehr anspruchsvoll.

Ich lief von Beginn an mein Tempo, konnte aber nicht einschätzen wie schnell ich bin, da meine Laufuhr eine Störung anzeigte. So kam ich zum ersten Schießen im Liegendanschlag und schoss vier Fehler. Nachdenklich und unzufrieden lief ich meine Strafrunden und begab mich wieder auf die Laufstrecke. Nach der Laufrunde kam ich nun zum abschließenden Stehendanschlag. Ich schoss diesmal drei Strafrunden und konnte es nicht glauben, da mein Zielbild gestimmt hatte. Nach den Strafrunden ging es zurück auf die Laufstrecke und ins Ziel. Das alles zusammen führte zu einer Laufzeit von 17:22 Minuten und zum 1. Platz in der Männer Klasse III. Bei der Sonderwertung „Wer schlägt den Deutschen Meister“, bei der jede Klasse gegen die Zeit des Deutschen Meisters der letzten DM lief, belegte ich dennoch den zweiten Platz.

Bei einen späteren Staffelwettkampf kam dann die Überraschung, ein gute aber auch schlechte gleichermaßen. Die Klappanlagen funktionierten nicht richtig bzw. teilweise gar nicht, dass hieß im Ergebnis, dass die Scheiben gar nicht fallen konnten und sich das Schießergebnis damit relativiert.

Das kommende Wochenende findet die Hessische Meisterschaft mit dem KK Gewehr im Sprint in Altengronau statt.

Erfolgreich beim Cross in Stockstadt

Bei sehr schönem frühlingshaftem Wetter startete ich am Samstag, den 7. März 2026 zu den letzten Rennen des Main Spessart Cross-Cups in Stockstadt, wieder ein Doppelstart über die Kurzstrecke von 2,8km und die Langstrecke mit einer Länge von 10 Kilometern. Da ich schon zwei Läufe der Serie gelaufen bin, war dies der Lauf um in die Gesamtwertung der Cupserie zu kommen und mit einem guten Lauf war sogar der Sieg in der Klasse M55 bei der Kurzstrecke und auch der Langstrecke möglich.

Bei der Kurzstrecke lief ich erst einmal nur mit und reihte mich hinter dem Spitzentrio ein. Es war eine Laufrunde zu laufen, ich befand mich an Position 4, am Wendepunkt wurde ich von meinen Konkurrenten um den Sieg in der Altersklasse Holger Finkelmann überholt, ich blieb aber dran. Ich lief ein schnelles Tempo, war am Anschlag und lag auf Position 6. Meine Zeit betrug im Ziel 10:52 Minuten und ich belegte den 3. Platz in meiner Klasse der M55. In der Gesamtwertung bedeutete das Platz 1, zusammen mit Holger Finkelmann.

Nach einer kurzen Pause stand dann die Langstrecke an, hier waren vier Runden zu laufen, wobei die erste eine etwas kürzere Runde war und man konnte sehr gut sehen, an welcher Stelle man sich im Feld befand. Ich hatte diesmal nicht das Glück in einer Gruppe mitlaufen zu können, jedoch versuchte ich mein Tempo zu laufen. Bis zur letzten Runde lief alles gut, auch wenn es zunehmend schwerer wurde. In der letzten Runde kämpfte ich darum das Tempo hoch zu halten. Nach 10 Kilometern war ich im Ziel und die Uhr blieb bei 42:51 Minuten stehen, das bedeutete den 12. Platz in der Gesamtwertung und Platz 2 in der Klasse M55. So gelang es mir in der Cupwertung den 1. Platz in meiner Klasse M55 zu sichern.

Damit ist die Cross Saison erst einmal vorbei und es beginnt wieder die Biathlonzeit.

Wettkampfauftakt in St. Leon

Die Saison 2026 im Sommerbiathlon begann für mich am Sonntag, denn 01.03.2026 mit einem Sprint- und einem Massenstartwettkampf im Rahmen der Kreismeisterschaft beim Schützenverein St. Leon in Baden.

Für 9 Uhr war das Anschießen terminiert, das hieß um 05:30 Uhr früh aufzustehen, um rechtzeitig am Austragungsort zu sein. Nach Anschießen, Streckenbesichtigung und Einlaufen fand ich mich an der Startlinie ein um meinen Sprintwettkampf über 3km zu absolvieren.

Nach dem Startsignal ging es auf einer ebenen Laufstrecke über eine Runde zum Schützenhaus zum Liegendschießen. Dort trafen die ersten drei Schüsse, nur die letzten beiden Scheiben wollten nicht. Nach dem Umweg über die Strafrunde hieß es zurück auf die Strecke um Tempo zu machen. Das Stehendschießen lief ebenfalls nicht so wie gewünscht, denn drei Scheiben blieben schwarz und ich musste so wieder in die Extrarunde. Die letzte Runde fiel mir etwas schwer, aber das Tempo war noch gut und nach 16:04 Minuten war ich im Ziel.

Nach dem Auslaufen und einer kurzen Pause ging es mit dem Massenstart über 5km weiter. Ich bereitete mich auf den Wettkampf vor und dann ging es auch schon los. Das Ziel war erstmal nicht zu schnell zu starten, denn die Strecke wird gefühlt mit jeder Runde schwerer, ich konnte aber gleich ein gutes Lauftempo finden und mich steigern. Das Schießergebnis war mit 2/4/1/2 Fehlern nicht so wie gewollt, aber es ist erst Anfang der Saison und es kann noch nicht alles klappen. Die Zeit im Ziel betrug 28:10 Minuten und es waren dann durch die Strafrunden mehr als die 5km geworden.

Als Ergebnis kann ich zweimal Platz 1 vermelden, da ich aber als Gaststarter lief ist eine Platzierung nebensächlich, wichtig war die Belastung unter Wettkampfbedingungen. Ein Dankeschön an den Veranstalter für die tolle Organisation.

Zwei Siege in Sulzbach beim Crosslauf der LuT Aschaffenburg

Am Sonntag, den 22.02.2026 lief ich beim Crosslauf in Sulzbach, nahe Aschaffenburg, zwei Crossläufe, einen mit ca. 3,4km und später einen weiteren mit ca. 8,5 km. Die Strecke hat so alles zu bieten was einen guten Crosslauf ausmacht: kurze knackige Anstiege, enge Kurven, eine Bergabpassage und jede Menge Wurzeln.

Los ging es um 10 Uhr mit der Kurzstrecke über 3,4km, bei der zwei Runden zu laufen waren. Von Anfang an wurde volles Tempo gelaufen, ich hielt mich sehr gut, in der zweiten Runde verlor ich bergab etwas den Anschluss und nach 14.40 Minuten erreichte ich als Gesamtvierter das Ziel. Das bedeutete den 1. Platz in der Klasse M55.

Um 12:00 Uhr begann der Hauptlauf über die Langstrecke von 5 Runden. Entgegen meines Plans erwischte ich beim Start eine schnelle Gruppe, mit der ich zunächst mitlief. Ab der dritten Runde konnte ich mich absetzen und das Tempo weiter steigern. Nach 39:31 Minuten kam ich als gesamt 10. ins Ziel und belegte in der Klasse M55 den ersten Platz. Ich war zufrieden mit meiner Leistung auf einer tollen anspruchsvollen Strecke, aber auch platt und müde.

Dem Ausrichter ist wieder mal eine gute Veranstaltung gelungen! Vielen Dank.